Rezension: Her Best Friend’s Brother von T.J. Dell

24 Jun

Inhalt

Libby has been in love with Tony Marchetti since she was seven years old. The problem? Tony is her best friend’s older brother. Lately Tony has started looking at her in a new way and he emails her all the time. Could it be possible that he is starting to see her as more than his kid sister’s best friend?

Tony knows Libby McKay is off limits. She’s his sister’s best friend for crying out loud! But she is also smart, funny, and seriously hot. Plus she’s not afraid to get a little sweaty– on the track that is. Tony can’t seem to help himself, besides what’s a few emails? The occasional phone call? He can keep things light and friendly – can’t he?

Meinung

„Her Best Friend’s Brother“ ist mal wieders eins dieser Bücher von denen ich von Anfang an nicht viel erwartet habe – eine leichte Lektüre für zwischen durch. Kurz und knackig, quasi.  Trotzdem wurde ich enttäuscht. Die Idee hatte wirklich Potential, aber irgendwo in der Mitte (was bei nur 149 Seiten nicht sondlich viel ist) war ich tatsächlich ein bisschen genervt. Ich habe einfach das Problem nicht gesehen. Dass Tony warten will bis Libby die High School verlassen hat, konnte ich ja noch nachvollziehen – es ist eben vier Jahre älter als sie. Aber danach?
Danach jahr ein Missverständnis das nächste und jedes Mal, wenn man denkt „aha, jetzt aber“, kommt wieder etwas dazwischen. Im Englischen nennt man dieses Verhalten wohl „jumping to conclusion“ – vorschnelles Schlussfolgern. Man sollte meinen, dass die beiden aus ihren Fehlern lernen, aber nein. Jedes Mal machen sie das gleiche wieder. Ist es denn wirklich so schwer einfach mal „ich liebe dich“ zu sagen? Oder wenn nicht das, dann doch wenigstens ein klärendes „Ich will nicht nur mit dir rummachen, ich mag dich wirklich“. Ist das zu viel verlangt? Scheinbar schon. Denn stattdessen zieht sich das Ganze über sage-und-schreibe acht Jahre hinweg. Interessanter wäre die Geschichte gewesen, wenn Kommunikation statt gefunden hätte.
Besonders schlimm war das Nicht-Kommunizieren, weil die Geschichte zwischen Libbys und Tonys Perspektiven hin und her springt. Eigentlich mag ich sowas ja, weil man dann weiß was der andere wirklich denkt – aber in diesem Fall war das absolut katastrophal. Zu wissen, dass der andere schon wieder nicht sagt was er denkt, sondern einfach eine eigene (falsche) Schlussfolgerung zieht, was dann zu völlig unnötigem Drama führt – es tut mir Leid, aber dann sind mir sogar knapp 150 Seiten zu viel.

Fazit

Dieses Buch hat mir wirklich nicht gefallen. Es hat mich einfach nicht unterhalten und ich konnte das Verhalten der beiden Protagonisten schlichtweg nicht nachvollziehen. Es war für mich zu viele Missverständnisse, die man mit ein paar Worten hätte beiseite räumen können – und dann hätte man den Rest der Story ja trotzdem noch so ausspielen lassen können. Dann aber halt als Probleme eines Paares und nicht von zwei Menschen, die sich seit Jahren lieben, aber immer nur aneinander vorbeireden. Sorry, aber das war nichts.

2/5

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