Rezension: Dead Beautiful – Deine Seele in mir von Yvonne Woon

23 Mai

Hab gerade festgestellt, dass ich diese Rezension nie hier gepostet habe – die habe ich schon letztes Jahr geschrieben, weil ich das Buch damals bei vorablesen.de gewonnen habe.

Inhalt
An ihrem 16. Geburtstag findet Renée ihre Eltern tot im Wald – um sie herum liegen unerklärlicherweise Goldmünzen. Todesursache: Herzinfarkt. Der Polizei sind die Hände gebunden und Renée ist machtlos. Wie können ihre eigentlich kerngesunden Eltern beide zeitgleich an einem Herzinfarkt sterben? Und dann taucht auch noch ihr Großvater, den Renée kaum kennt, auf und schickt sie auf ein Internat, das ihre Eltern bereits besucht haben. Doch dort ist alles ein bisschen anders. Zum einen gibt es ein Regelbuch mit über 100 Regeln – viele von ihnen schlichtweg absurd und scheinbar sinnlos. Zum anderen werden Fächer unterrichtet, die an anderen Schulen ebenfalls unüblich sind, z.B. Gartenbau. Nicht zu vergessen gibt es eine leichte Latein „Bessenenheit“, die soweit geht, dass manche Schüler sich nur auf Latein unterhalten. Renée ist sich nicht sicher, was sie davon halten soll, was zu ihrem Unbehagen nur beiträgt. Und dann lernt sie Dante Berlin kennen, einen der Schüler, der fließend Latein spricht. Während sie sich einerseits von ihm angezogen fühlt, spürt sich auch stets eine innerliche Unruhe, wenn sie in seiner Nähe ist. Noch während sie mit ihrer Zimmergenossin und neuen Freundin Eleanor versucht heimlich mehr über Dante herauszufinden, ist sie hin- und hergerissen zwischen ihrem Bedürfnis ihn kennen zu lernen und so schnell wie möglich vor ihm wegzulaufen.

Meinung
Nachdem ich die Klappen- und Rückentexte gelesen hatte, habe ich wirklich nicht viel von diesem Buch erwartet. Eins von diesen Twilight-Abklatschen war mein Hauptgedanke. Die Leseprobe hat mich zwar neugierig gemacht, aber Großes habe ich dennoch nicht erwartet. Deshalb war ich auch umso überraschter, als ich anfing „Dead Beautiful – Deine Seele in mir“ wirklich zu lesen. Während anfangs tatsächlich alles ein bisschen wie eine Mischung aus der Twilight und der Fallen-Reihe erscheint, entwickelt sich Woons Buch mit der Zeit in etwas sehr viel besseres! Die Handlung ist sicher nichts wirklich neues, und doch ist es anders. Keine Vampire, Engel, Werwölfe oder was auch immer, nein, Woon hat sich hier etwas ganz anderes ausgedacht und ich muss ehrlich sagen, dass mich genau das so begeistert hat! Geschichten über die üblichen Fabel- und Fantasywesen gibt es nun wirklich zur Genügen.
Das schöne an Dead Beautiful ist, dass man erst am Ende wirklich versteht, was überhaupt gerade passiert ist. Es gibt einen Moment, kurz bevor das Buch zu Ende ist, indem es bei mir plötzlich „klick“ gemacht hat. Es ist nicht der Moment in dem heraus kommt was für Wesen im Internat ihr Unwesen treiben, sondern wie all dies mit Renée zusammenhängt. Das Problem ist, dass man das alles nicht erklären kann ohne schon wieder zu viel zu verraten. Deshalb kann ich nur sagen, dass es sich lohnt Dead Beautiful zu lesen und dass ich mir eine andere Inhaltsangabe im Buch gewünscht hätte – denn für mich verrät der Klappentext, obwohl er nur einen kleinen Teil des großen Ganzen verrät, schon wieder viel zu viel über die Geschichte und wird dem Buch leider auch gar nicht gerecht.

Fazit
Wer Young Adult Fantasy mag, sollte dieses Buch lesen! Lasst euch nicht von dem Klappentext abschrecken, es steckt so viel mehr dahinter, als man auf den ersten Blick glauben mag. Gebt dem Buch eine Chance, mich hat es jeden Falls positiv überrascht! Und jetzt freue ich mich auf den 2. Teil – der kommt am 01. Juli 2012.

4/5

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Eine Antwort to “Rezension: Dead Beautiful – Deine Seele in mir von Yvonne Woon”

  1. anlisunendlichegeschichte 24. Mai 2012 um 07.35 #

    Gut zu wissen, dass es sich lohnt. Ich möchte das Buch schon seit einer Weile lesen. ^^

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