Rezension: Sophie & Carter von Chelsea Fine

22 Apr

Inhalt

A girl. A boy. A porch swing.
Sometimes life breaks your heart.
And sometimes the boy next door puts it back together.

Meinung

Sophie und Carter sind Nachbarn und beste Freunde. Nur weiß das niemand. In der Schule tun sie so, als ob sich nicht kennen würden, denn in der Schule sind sie jemand anders. Sophie, die sich um ihre drei jüngeren Geschwister kümmert, weil ihre Mutter sie quasi verlassen hat. Carter, der sich um seine Mutter kümmert, die zwar noch da ist, aber eigentlich doch nicht wirklich. Das einzige was die beiden durch den Tag bringt, sie morgens aufstehen lässt, sind ein paar Minuten, die sie jeden Abend zusammen auf der Schaukel auf Sophies Veranda verbringen.

Sophie & Carter ist ein sehr kurzes Buch, 126 Seiten um genau zu sein. Und während ich mir vorstellen kann, dass man daraus auch eine längere Geschichte hätte machen können, finde ich es eigentlich ganz schön, dass Fine genau das nicht gemacht hat. Sie hat die Geschichte nicht unnötig in die Länge gezogen, sondern erzählt uns auf wenigen Seiten die Geschichte von Sophie und Carter. Und was für eine Geschichte es ist. Zwei Jugendliche, die sich immer verstellen und nur in der Gegenward des jeweils anderen sie selbst sind und sich bedingungslos vertrauen und insgeheim lieben. Während so manches Buch diese Geschichte weiter ausbaut und einen dritten Charakter mit ins Boot wirft, der für ein bisschen Spannung sorfen soll, verzichtet Fine darauf. Und das ist gut so, denn das ausbleiben der inzwischen so allgegenwärtigen Dreiecksbeziehung macht Sophie & Carter zu einem glaubwürdigen Buch. Denn wenn wir ehrlich sind, erleben wir das im realen Leben doch auch nur sehr selten. Darüber hinaus brauchen diese beiden Protagonisten kein weiteres Drama in ihrem Leben – der jeweils andere ist der sichere Hafen und es ist schön, dass das zur Abwechslung einmal nicht fast kaputt gemacht wird.

Erzählt wird die Geschichte immer abwechselnd aus Sophies und Carters Sicht, was dem Leser ein wunderbar klares Verständnis über die Gefühle von beiden verschafft.

Fazit

Mir hat Sophie & Carter sehr gut gefallen. Es ist ein Buch, dass man einfach so „weglesen“ kann.  Überraschenden Plot-Twists oder großen Überraschungen gibt es nicht, aber das braucht es auch nicht. Denn darum geht es in dieser Geschichte auch überhaupt gar nicht. Es geht einfach nur um zwei beste Freunde, die sich darüber klar werden, dass sie sich lieben.
Mit seinen 126 Seiten ist es ein Buch, dass sich ideal für zwischendurch eignet und bei dem man es nicht bereuen wird, es gelesen zu haben.

4/5

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6 Antworten to “Rezension: Sophie & Carter von Chelsea Fine”

  1. anlisunendlichegeschichte 5. Mai 2012 um 19.07 #

    Klingt sehr, sehr schön!

  2. anlisunendlichegeschichte 22. Mai 2012 um 19.32 #

    So, hierzu muss ich jetzt noch mal was fragen: das Buch steckt mir echt in der Nase, gerade auch, weil es nicht so lang ist.
    Hast du die eBook Version oder die Print Version? Ich kann mich gerade nicht entscheiden, was ich lieber möchte. ;)

    • philila 22. Mai 2012 um 20.24 #

      Ich habs als eBook – würde es mir aber auch jeder Zeit als Taschenbuch kaufen, das war bei mir so ein spontan kauf ;-)

      Ist von der Länge her auf jeden Fall ein schönes Buch für den Park oä weil man es so schön an einem Nachmittag lesen kann :-)

      • anlisunendlichegeschichte 22. Mai 2012 um 20.29 #

        Hach…ich kann mich nicht entscheiden…ich würd’s ja so gerne lesen….hmmmmmmmmmm.

      • philila 22. Mai 2012 um 21.03 #

        hm.. ich kenn das entscheidungsproblem nur zu gut xD

      • anlisunendlichegeschichte 22. Mai 2012 um 21.11 #

        Ja…ach man. *seufz* Ich warte mal noch etwas…

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