Rezension: Providence von Jamie McGuire

21 Jan

Inhalt

In the old world shadows of Providence, Rhode Island, Nina Grey finds herself the center of a war between Hell and Earth.

Struggling with her father’s recent death, Nina meets Jared Ryel by chance…or so she believes. Although his stunning good looks and mysterious talents are a welcome distraction, it soon becomes clear that Jared knows more about Nina than even her friends at Brown University. When questions outnumber answers, Jared risks everything to keep the woman he was born to save—by sharing the secret he was sworn to protect.

When her father’s former associates begin following her in the dark, Nina learns that her father is not the man she thought he was, but a thief who stole from demons. Searching for the truth behind her father’s death, Nina stumbles upon something she never expected

Meinung 

Eine weitere (so gut wie) schlaflose Nacht, danke Jamie McGuire!

Ich gestehe, Beautiful Disaster hat mich neugierig gemacht auf mehr! Also habe ich mal geschaut, was Jamie McGuire sonst noch im Angebot hat – und tadaa – es gibt tatsächlich noch weitere Bücher von ihr (die ich, wie ich erstaunt feststellen musste, schon auf meinem Kindle hatte und völlig vergessen hatte – als ich sie runtergeladen habe, haben sie nur 0,89€ gekostet, heute kosten sie ca. 2,50€ – ist das ein Zeichen für die steigende Beliebtheit?). Die Providence Reihe ist leider nur als E-Book Version zu haben (anders als BD), was ich persönlich sehr schade finde. Wie ich bereits in einem Post über meine Hass-Liebe zum Kindle geschrieben habe, finde ich diesen Trend nicht sehr erstrebenswert! Bücher gehören gedruckt, nicht bloß online!

Aber zum Thema: Providence. Nach Beautiful Disaster bin ich mit gewissen Erwartungen an das Buch ran gegangen und ich bin mir nicht ganz sicher,  ob es diese erfüllt hat. Keine Frage, das Buch ist spannend, mitreißend und gefühlvoll, aber es hat mich leider ein bisschen an Twilight erinnert (obwohl es keine Vampire oder Werwölfe gibt).

Das Buch fängt schon relativ dunkel an, mit dem Tod von Ninas Vater Jack:

Erster Absatz:

„The average daughter respects her father. She might regard him as her hero, or she may place him so high on a pedestal that no object of her affection could ever compare. To me, my father deserved more than respect, or loyalty, or even love. I had a reverence for him. He was more than Superman; he was God.
One of my earliest memories was of two men cowering in my father’s office as he spoke words I didn’t understand. His verdict was always final and never argued with. Not even death could touch him.
When I answered my phone on December fourteenth that reality came to an end.“

Am Tag seiner Beerdigung trifft Nina das erste Mal auf Jared und beginnt danach immer öfter ihm (anfangs noch) scheinbar zufällig über den Weg zu laufen. Mit der Zeit wird aber deutlich, dass ihre Zusammentreffen alles andere als zufällig sind und man bekommt schon fast das Gefühl, dass Jared eine Art Stalker ist. Er ist, würde ich sagen, eine Mischung aus Hush Hush’s Patch und Twilight’s Edward. Wunderschön, gefährlich, dunkel, mit echten Stimmungsproblemen, aber irgendwie ist er dann doch anders. Ich will wirklich nicht viel mehr über ihn verraten, denn ich denke, dass würde dem Buch irgendwie die Magie nehmen. Soviel sei aber gesagt, er ist wirklich kein Stalker. Und auf eine völlig übertriebene Art und Weise, ist der Grund warum er soviel über Nina weiß und immer überall auftaucht, wenn sie in Gefahr ist, unglaublich romantisch – und ist in gewisser Weise auch ein Zeugnis für die Liebe von Ninas Vater Jack, denn letztlich ist er der Auslöser für alles was in Providence passiert.

Auch zu Nina möchte ich eigentlich nicht viel sagen, da ich sonst zu viel verraten würde. Ich finde es gut, dass die Inhaltsangabe dieses Mal nicht ganz so viel vorab verrät und das möchte ich nicht durch meine Erzählungen kaputt machen. Nur so viel: Nina ist keine Bella. Sie verliebt sich in Jared und ja, ihre Beziehung ist extrem, aber ähnlich wie Abby aus Beautiful Disaster weiß Nina was sie will und lässt sich von Jared nichts aufdrängen.

Natürlich liegt ein Vergleich zu Beautiful Disaster nah und ich denke, dass er auch angebracht ist. Beim Lesen war es eindeutig, dass es sich um ein und die selbe Autorin handelt. Nicht nur in ihrem Schreibstil, was ja nur natürlich ist, sondern gewisser Weise auch im Ablauf der Dinge.  Das ist nicht wirklich schlimm – die wenigsten werden ihre Bücher so schnell nach einander lesen & wenn mehr als eine Woche vergangen wäre, wären mir diese Ähnlichkeiten sicher gar nicht so sehr aufgefallen.

Fazit

Providence hat Schwächen, besonders der anfangs so aufdringliche Verdacht, dass es sich um Twilight #2 handelt – aber seien wir ehrlich, die meisten Paranormal Romance YA Bücher müssen sich diesen Vorwurf gefallen lassen. Je weiter die Geschichte aber voran geht, desto eigenständiger wird sie und löst sich spätestens wenn Jareds Karten auf den Tisch kommen, von Twilight ab.
Ich habe Beautiful Disaster 4/5 Punkten gegeben. Providence hat mir zwar auch gut gefallen, aber im Vergleich zu BD hinkt es doch ein wenig – vielleicht auch, weil es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt. Ich werde jeden falls weiter lesen, denn die Geschichte von Nina und Jared hat mich gepackt und wird mich wohl nicht los lassen, bis das Ende erreicht ist.

3/5

mit der guten Chance sich durch Teil 2 „Requiem“ weiter nach hoch zu arbeiten!

Informationen zum Buch:
– nur als E-Book erhältlich
ASIN: B004JKMT2Y
Kindle-Edition: 2,68€ | 326 Seiten
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