Rezension: Clockwork Angel von Cassandra Clare

9 Dez

Inhalt

When sixteen-year-old Tessa Gray arrives in England during the reign of Queen Victoria, something terrifying is waiting for her in London’s Downworld, where vampires, warlocks and other supernatural folk stalk the gaslit streets. Friendless and hunted, Tessa seeks refuge with the Shadowhunters, a band of warriors dedicated to ridding the world of demons. Drawn ever deeper into their world, she finds herself fascinated by – and torn between – two best friends and quickly realizes that love may be the most dangerous magic of all.

Meinung

Als Tessa in London ankommt, um fortan bei ihrem Bruder Nathaniel zu leben, ahnt sie noch nicht davon, dass es neben der Welt wie sie sie kennt, noch eine andere – magische – Welt gibt. Die Schattenwelt mit ihren Schattenwesen und Schattenjägern ist Tessa zwar völlig fremd, jedoch merkt sie bald, dass auch sie ein Teil von ihr zu sein scheint. Als sie die jungen Schattenjäger Will und Jem kennenlernt ist sie zum einen fasziniert von ihnen, zum anderen jedoch auch misstrauisch. Tessa begibt sich in ihre Obhut, in Wirklichkeit hat sie jedoch nur einen Wunsch: ihren verschwundenen Bruder finden. Mit der Hilfe von Will & Jem versucht sie dem geheimnisvollen „Pandomium-Club“ auf die Schliche zu kommen und gerät dabei in ein Abenteuer mit dem sie nicht gerechnet hatte.

Mit ihrem neusten Werk „The Clockwork Angel“ entführt Cassandra Clare uns ins London um 1800 und damit in das viktorianische Zeitalter. „Clockwork Angel“ bildet den Auftakt zur „The Infernal Devices“-Trilogie, welche ein Prequele zur „Mortal Instruments“-Serie ist.
In den Hauptcharakteren Tessa, Will, Jem und Jasmina lassen sich zwar schnell Ähnlichkeiten zu den bereits bekannten Charakteren der Mortal Instruments-Reihe finden (Tessa glaubt zunächst auch sie sei völlig normal (–> Clary), Will Herondale’s Charakter weist gewisse Züge auf, die Jace sehr ähneln, Jem hat ebenfalls ein Geheimnis (auch wenn es ein völlig anderes ist als Alec‘) und Jasmina ist bildhübsch und klug, womit sie Isabel ähnelt – das war’s dann aber auch schon mit den Ähnlichkeiten), ein billiger Abklatsch, lediglich in einer anderen Zeit und Stadt, mit einfach nur neuen Namen ist „Clockwork Angel“ jedoch auf keinen Fall.
Mit neuen, tollen und überraschenden Twists entführt Clare den Leser einmal mehr in die geheimnisvolle Schattenwelt. Sie erstaunt und schockt uns ständig auf’s Neue und – wie wir es von ihre bereits gewohnt sind – nichts bleibt einfach. Schon gar nicht in der Liebe. Auf unserer Reise durch London begegnen wir im Übrigen auch altbekannten Gesichtern – Magnus Bane spielt eine entscheidende Rolle und wir erleben ihn einmal ganz ohne Glitter und Glitzer.
Natürlich lässt uns das Buch mit einem netten Cliffhanger zurück – gemein und doch so wunderbar. Die Vorfreude auf „Clockwork Prince“ (Herbst 2011) steigert Clare damit auf jeden Fall enorm!

Fazit

Wenn einem „The Mortal Instruments“ bisher gefallen hat, wird man auch mit „Clockwork Angel“ seinen Spaß haben. Denn wie bereits in ihrer anderen Serie überzeugt Clare mit ihrem Schreibstil, der Story und den absolut liebenswerten Hauptcharakteren. Wer sich die Zeit bis „City of Fallen Angels“ (April 2011) rumschlagen will – und auch alle anderen natürlich – sollte auf jeden Fall zu diesem Buch greifen. Denn es bietet wirklich einen würdigen „Ersatz“. Wobei das Wort „Ersatz“ noch viel zu negativ angehaucht klingt. Der Auftaktroman „The Infernal Devices: Clockwork Angel“ verspricht eine wunderbare Trilogie und ist absolut empfehlenswert. Natürlich auch für alle die „The Mortal Instruments“ (noch) nicht gelesen haben. Absolutes Suchtmaterial!

Auf Deutsch soll die Reihe übrigens „Chroniken der Schattenjäger“ heißen, angelehnt am deutschen Titel der „Mortal Instruments“ – „Chroniken der Unterwelt“. Der erste Teil soll im Frühjahr 2011 im Arena Verlag erscheinen.

5/5

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