Rezension: Rubinrot von Kerstin Gier

12 Aug

Rückentext

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert.

Klappentext

Eine unkontrollierte Reise durch die Zeit kündigt sich in der Regel einige Minuten, manchmal auch Stunden oder sogar Tage vorher durch Schwindelgefühle in Kopf, Magen und/oder in den Beinen an. Der erste Zeitsprung – auch Initiationssprung genannt – findet zwischen dem 16. und 17. Lebensjahr des Gen-Trägers statt. – Aus den Chroniken der Wächter, Band 2 Allgemeingültige Gesetzmäßigkeiten

Was macht man, wenn man sich in der Vergangenheit wiederfindet, mit nichts als dem Wissen ausgestattet, dass das Pferd seines Urururururgroßvaters Fat Annie hieß? Richtig, man bewahrt Ruhe. Das zumindest versucht Gwendolyn, als sie erfährt, dass sie nicht nur das Zeitreise-Gen ihrer Familie geerbt hat, sondern auch noch dazu auserwählt ist, die Vergangenheit in Ordnung zu bringen. Und ausgerechnet der arrogante Gideon soll sie dabei begleiten! Eher notgedrungen macht sich das ungleiche Paar auf in ein Abenteuer der besonderen Art. Bald erfährt Gewndolyn, dass Gegensätze sich scheinbar wirklich anziehen, egal zu welcher Zeit. Und dass in der Vergangenheit auch nichts mehr so ist, wie es früher mal war…

Meinung & Fazit

Es ist schon eine Weile her, dass ich „Rubinrot – Liebe geht durch alle Zeiten“ gelesen habe, doch ich weiß noch sehr genau wie ich es anfing und nicht wieder aufhören könnte. Denn der erste Teil der Trilogie fängt schon vielversprechend an. Gwendolyn (16) erfährt überraschend, dass nicht ihre Cousine Charlotte das Zeitreise-Gen der Familie geerbt hat, sondern sie selbst. Überraschend bedeutet in diesem Fall, dass sie plötzlich anfängt in der Zeit zu springen und das ohne jegliche Vorbereitungen. Das Fehler einer Ausbildung führt auch im Verlauf des Büches immer wieder zur Verwirrungen und Problem. Und ihr Partner Gideon, der männliche Gen-Träger, ist ihr auch keine große Hilfe – es scheint eher so, als könne er sie gar nicht leiden. Gwen hingegen könnte sich fast in ihn verlieben, wenn er nur nicht so arrogant wäre.

Und dann ist da auch noch das Problem mit dem Vertrauen, denn so wirklich scheint ihr keiner der Ordensmitglieder (jene, die u.a. für die Ausbildung der Zeitreisenden zuständig sind) zu vertrauen. Einzig ihre beste Freundin Leslie versucht ihr auf jede ihr mögliche Art zu helfen – doch das passt dem Orden gar nicht. Denn diese sehen es gar nicht gerne, wenn Außenstehende in das Geheimnis des Zeitreisens eingeweiht werden…

Sehr lustig geschrieben, mit einer süßen Protagonistin und einem ziemlich arroganten (aber irgendwie doch charmanten) männlichen Gegenstück. Der Auftaktroman lässt viele Fragen offen und auf mehr hoffen. Genug Stoff für Saphirblau und Smaragdgrün bietet dieser erste Teil auf jeden Fall!

5/5

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