Rezension: Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht von R. Cohn & D. Levithan

12 Aug

Klappentext

Nick: »Das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, aber könntest du für die nächsten fünf Minuten meine Freundin spielen?«
Norah: Als Antwort auf seine Frage ziehe ich sein Gesicht zu mir runter und küsse ihn.

Aus fünf Minuten werden sieben und dann eine ganze Nacht, in der Nick & Norah durch Clubs und Straßen ziehen, sich verlieren, verlieben und sich alles erzählen. ER, Bassist und Songschreiber einer New Yorker Undergroundband, immer noch nicht über Tris hinweg. SIE, Tochter eines Musikproduzenten , noch immer an der Trennung von Tal knabbernd, die bei IHM erstmals erfährt, was eine aufregende Romanze wirklich bedeuten kann. BEIDE hin und her gerissen zwischen ihren Gefühlen und der großen Angst davor, sich wieder neu zu verlieben …

Eine Stadt, eine Nacht, eine Liebe – eine Geschichte, so pulsierend wie das Leben, wenn einem gerade die große Liebe über den Weg gelaufen ist.

Meinung

Ich las das Buch einige Zeit nachdem ich den Film gesehen hatte & war begeistert! „Nick und Norah – Soundtrack einer Nacht“ ist ein wunderschöner Jugendroman für Zwischendurch.

Bei Nick und Norah handelt es sich nicht um Liebe auf den ersten Blick. Viel mehr führt die Aneinanderreihung vieler Zufälle dazu, dass sie zueinander finden. Nick ist noch nicht über seine Ex hinweg & auf Norah hat ihren Ex-Freund noch nicht so ganz vergessen. Der Zufall will es, dass Norah Nicks Ex kennt und sich schon ein bisschen in Nick verliebt hat während Tris (Nicks Ex) von ihm erzählt hat.

Die sonderbare Nacht der beiden beginnt damit, dass Nick (die ihm fremde) Norah fragt, ob sie für 5 Min. seine Freundin spielen würde und Norah ihn einfach küsst. Damit fängt eine verrückte, romantisch, witzige und musikalische Nacht an, die alles ändert.

Das Buch ist sehr witzig, da es aus den Perspektiven von beiden geschrieben ist. Dadurch wiederholen sich zwar ein paar Augenblicke, aber gerade das macht es so witzig. Denn Nick und Norah nehmen die Dinge völlig unterschiedlich wahr.

Auszug S. 118, Beginn Kapitel 11 – Nick:

Fuck her.

Fuck her, dass sie in dieses Taxi geklettert ist. Fuck her, dass mich das was angeht. Fuck her, dass sie nicht weiß was sie will. Fuck her, dass sie mich da mit  reingezogen hat. Fuck her, dass sie so verdammt gut küsst. Fuck her, dass sie mir meine Lieblingsband verdorben hat. Fuck her, dass sie kaum was gesagt hat, bevor sie abgehauen ist. Fuck her, dass sie nicht noch mal gewinkt hat. Fuck her, dass sie meine Hoffnungen begraben hat. Fuck her, dass sie sich mit meiner fucking Jacke aus dem Staub gemacht hat.

Fuck me.

Fuck me, weil ich immer in solche Situationen geraten muss. Fuck me, weil ich sie mag. Fuck me, weil mir nicht die richtigen Worte eingefallen sind, um sie aufzuhalten. Fuck me, weil ich nicht weiß, was ich will. Fuck me, weil ich gezögert habe. Fuck me, weil ich sie nicht richtig zurückgeküsst habe. Fuck me, weil ich mir Hoffnungen gemacht habe. Fuck me, weil ich immer Hoffnungen haben, die sich nicht erfüllen. Fuck me, weil ich ihr meine fucking Jacke gegeben habe.

Fuck.

Fazit

Locker, witzig und gefühlvoll erzählen Rachel Cohn und David Levithan eine Liebesgeschichte, die sich in einer einzigen Nacht zu etwas ganz besonderem entwickelt. Auf jeden Fall lesenswert!

5/5

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