Ich lese gerade …

9 Aug

Die Bücherdiebin – Markus Zusak
1939. Liesel, die Bücherdiebin, ist neun Jahre Alt, als sie zum ersten Mal zuschlägt. Noch kann sie nicht einmal den Titel lesen, aber sie hütet das Buch wie einen Schatz: ein Buch, das während der Beerdigung ihres kleinen Bruders dem Totengräber aus der Tasche rutscht und das sie in einem verstohlenen Moment aus dem Schnee klaubt. Auf dem schwarzen Umschlag steht in silbernen Buchstaben: Handbuch für Totengräber. Herausgegeben von der Bayerischen Friedhofsvereinigung.
Das Buch wird schon wenige Stunden später ihre letzte Verbindung zu ihrem Bruder und zu ihrer Mutter darstellen. Denn Liesel soll die kommenden Jahre bei einer Pflegefamilie im Münchner Hinterland verbringen: den Hubermanns, Himmelstraße 33, Molching, wo sie in den nächsten Jahren viel zu tun bekommen wird. Genauso wie jemand anderes: der Tod.
Er ist es auch, der die Geschichte der Bücherdiebin erzählt, so feinsinnig und einfühlsam, wie es nur dem möglich ist, der Tag für Tag menschliche Seelen auf ihrer letzten Reise zu begleiten hat.
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