Rezension: Lunatic von Richard Monatnari

15 Jul

Klappentext

Eine blutige Spur ins Märchenland unter dem kalten Licht des Mondes

Eine klare Nacht in Philadelphia. Eine schöne junge Frau in einem weißen Kleid sitzt am Ufer der Flusses und starrt mit großen Aufen zum Mond. Auf den ersten Blick sieht sie aus wie eine Märchenfee, bedeckt von einer glitzernden Schicht aus Eis . Auf den zweiten Blick sieht man, dass ihre Schuhe fehlen. Und ihre Füße.

Eine Spur von Leichen führt den Schuykill River hinauf. Verzweifelt versuchen Jessica Balzano und Kevin Byrne, Detectives der Mordkomission, die Zeichen zu deuten, die der Täter hinterlässt. Was hat der Verrückte im Sinn, der im Licht des Vollmonds grausige Märchen inszeniert?

Und wer tötet die Verdächtigen?

Meinung

Ich liebe Thriller und stelle dementsprechend hohe Ansprüche und bin schnell enttäuscht. Auch an „Lunatic“ wagte ich mich nur sehr zögerlich (es lag drei Monate im Regal), nachdem meine Schwester es mir in die Hand gedrückt hatte mit den Worten „Hier. Das könnte dir gefallen. Ich fand’s gut!“. Doch jetzt, wo ich es gelesen habe, muss ich sagen: Es ist gut! „Lunatic“ hat mich gefangen genommen und auf eine spannende Reise geschickt.

Der ständige Persepektivenwechsel zwischen Jessica Balzano, Kevin Byrne, dem Mörder „Moon“, den Opfern, einem Pastor und einem älteren Detective namens Walter Brigham bringt zusätzlich Spannung in den Fall. Während die Ermittler noch im Dunkeln tappen, wird für den Leser schnell klar, dass alles irgendwie mit diesem einen ungelösten Fall von Walter Brigham zutun hat – der Ermordung von zwei kleinen Mädchen im Jahr 1995.

Besonders gefallen hat mir an „Lunatic“, dass es so viele verschiedene Handlungsstränge gibt. Diese führen dazu, dass auch zwischendurch die Spannung noch einmal hochgetrieben wird. Außerdem ist „Lunatic“ keines dieser Bücher indem alle paar hundert Seiten mal eine Leiche gefunden wird – nein, die Leichen gibt es quasi am „laufenden Band“, wodurch die Detectives immer mehr unter Druck geraten den Täter zu fassen.

Und so endet „Lunatic“ auf eine Weise, die man sich so sicher nicht vorgestellt hätte. Mit einem überraschenden Mörder, einer überraschenden Hintergrundgeschichte und einem spektakulären Schauplatz.

Fazit

„Lunatic“ ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und jedem Thriller-Fan nur zum empfehlen! Mit seinen knapp 480 Seiten ist das Buch ideal für einen regnerischen, langweiligen Sonntag – denn Nervenkitzel bietet es auf jeden Fall! Ein wirklich gutes Buch, das hält was es verspricht.

5/5

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