E-Book Neuzugänge

29 Jan

oder auch: Amazon und die unwiderstehlichen 0,89 Cent Bücher

Ich habe es schon einmal gesagt, bei den Preisen verdient da auch niemand mehr etwas dran – und je mehr dieser günstigen Bücher ich kaufe, desto mehr fällt mir auf, wie viele Bücher es nur noch als E-Books gibt. Ich versuche ja, mir nur die Bücher, die es nicht als Print-Ausgabe gibt, als Kindle Version zu kaufen (oder mir zumindest hinterher noch die Print-Ausgabe zu kaufen, wenn ich ein Buch einfach sofort haben wollte). Aber diese „nur als Kindle-Edition verfügbar“-Bücher, machen mir das ganz schön schwer… naja, gerade bin ich auch wieder dem Ganzen erlegen und habe mir ein paar neue Bücher gekauft:

Anglefall – Susan Ee

It’s been six weeks since angels of the apocalypse descended to demolish the modern world. Street gangs rule the day while fear and superstition rule the night. When warrior angels fly away with a helpless little girl, her seventeen-year-old sister Penryn will do anything to get her back.

Anything, including making a deal with an enemy angel.

Raffe is a warrior who lies broken and wingless on the street. After eons of fighting his own battles, he finds himself being rescued from a desperate situation by a half-starved teenage girl.

Traveling through a dark and twisted Northern California, they have only each other to rely on for survival. Together, they journey toward the angels’ stronghold in San Francisco where she’ll risk everything to rescue her sister and he’ll put himself at the mercy of his greatest enemies for the chance to be made whole again.

Brightest Kind of Darkness – P.T. Mitchelle

Nara Collins is an average sixteen-year-old, with one exception: every night she dreams the events of the following day. Due to an incident in her past, Nara avoids using her special gift to change fate…until she dreams a future she can’t ignore.

After Nara prevents a bombing at Blue Ridge High, her ability to see the future starts to fade, while people at school are suddenly being injured at an unusually high rate.

Grappling with her diminishing powers and the need to prevent another disaster, Nara meets Ethan Harris, a mysterious loner who seems to understand her better than anyone. Ethan and Nara forge an irresistible connection, but as their relationship heats up, so do her questions about his dark past.

Exiled – RaShelle Workman

Stubborn, sixteen-year-old Princess Venus of Kelari wants one thing, to become immortal, that is, until someone exiles her to Earth, kills her irrihunter and takes her family. Now she wants revenge.

First she’s got to get home. But before she can return to Kelari, the Gods have commanded her to help an arrogant boy named Michael find his soul mate.  Only she doesn’t know the first thing about love.
Rather quickly, her inexperience with human emotion is obscured by other matters–alien-controlled psychotic teens that are out to kill her, and a government group that is set on capturing and dissecting her.

Worst of all, Venus will suffer a painful death-by-poisoning, thanks to Earth’s atmosphere, if she remains on the planet longer than one week. Still, Venus is a Princess and she’s got a plan. Surely, with her help, Michael will fall in love with a human.

But time is running out and Michael is falling for the wrong girl–her.

Ethereal – Addison Moore

Sixteen year-old, Skyla Messenger is a dead girl walking.

When her newly remarried mother moves the family to Paragon Island, to a house that is rumored to be haunted, Skyla finds refuge in Logan Oliver, a boy who shares her unique ability to read minds.

Skyla discovers Logan holds the answers to the questions she’s been looking for, but Logan’s reluctance to give her the knowledge she desires leaves her believing Logan has a few secrets of his own.

Skyla’s bloodlines may just be connected to the most powerful angelic beings that roam the earth, and the more she knows, the more danger she seems to be in.

Suddenly an entire faction of earthbound angels wants her dead, at least she still has Logan, or does she?

Blood Will Tell – Samantha Young

Eden is a Soul Eater. While that hasn’t meant much to her in the past, she’s pretty sure any minute now she’s going to go all „Carrie“ on her eleventh grade class.

Noah is an Ankh. As an immortal Warrior, his purpose in life is to hunt down and kill Soul Eaters.

Eden is Noah’s next assignment. Problem is… this is an assignment with a difference. Eden’s not your average, run of the mill, Soul Eater. Noah’s job? To test Eden for possible redemption.
It’s a risky business. Especially if Noah awakens Eden’s inner monster.

It would be kind of hard for Eden to listen to the angel on her shoulder when the devil on the other is telling her, her new best friend is a lying, scheming, immortal enemy…

….betrayal is such a bitch. So is Eden when you get on her bad side.

****

Wie hübsch sind bitte diese Cover (insbesondere die ersten drei)? Wenn die Bücher mir jetzt auch noch gefallen, muss ich noch mal eine intensive Suche starten – vielleicht gibt es die ja anderswo als Print-Ausgabe (nur weil die deutsche Amazon Seite sie nicht anbietet, heißt das ja nicht, dass es sie überhaupt nicht als richtige Bücher gibt).

Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf’s Lesen – auch wenn ich da erst nächste Woche zu kommen werde. Ich kann’s kaum erwarten!

Sonstiges am Samstag

28 Jan

Die Woche im Rückblick

Seit langem mal wieder eine Woche, die ich wirklich stressig nennen würde! Es fing eigentlich ganz entspannt an, lediglich die nahende Statistik-Klausur hing drohend über mir, da stellt mir das International Office von meiner Fakultät den gesamten Plan auf den Kopf.
Ich möchte im kommenden Wintersemester gerne ins Ausland – am liebsten über das ERASMUS-Programm, weil es a) günstiger ist und b) die Anerkennung der Credits hinterher kein Problem ist. Der Soziologie BA bietet leider nichts in Großbritannien an, also hatte ich mich schon auf Oslo oder eine Kleinstadt in Schweden eingestellt. Ich müsste in eine Sprechstunde (weil man sich vor der Bewerbung vorstellen soll), da erzählt mir die zuständige Professorin, dass ich von einem anderen Fachbereich unserer Fakultät evtl. nach Schottland gehen könnte – das war letzte Woche Mittwoch. Ich hatte dann am Donnerstag eine Email geschrieben, weil ich natürlich extra Fragen hatte – habe aber keine Antwort mehr bekommen vorm Wochenende. Also bin ich Montag in die Sprechstunde vom International Office gegangen, wo sie mir erzählt haben, dass es nur geht, wenn ich 910Pfund zahle, aber dann wäre ich auch sicher drin. Das musste ich natürlich mit meinen Eltern absprechen.
Zu diesem Zeitpunkt war ich noch ganz entspannt. Abgabefrist ist nämlich eigentlich heute. Als ich dann aber Zuhause war, habe ich um 17h eine Mail bekommen (als Antwort auf meine Mail vom Donnerstag), dass das gehen würde, aber alles sehr knapp ist und umständlich  noch und bla bla. Ich war aber überzeugt, dass das aus der Sprechstunde schon alles richtig sein würde. Bis ich am nächsten Tag angerufen wurde und man mir gesagt hat, ich kann mich doch ganz normal bewerben (also ohne die 910Pfund) – es sind noch genug freie Plätze da. Nur müsste meine Bewerbung dann bis Mittwoch Nachmittag da sein, da Schottland eine frühere Bewerbungsfrist hat. Wunderbar. Es war Dienstag, 13 Uhr und ich hatte bis 20h Uni – also musste ich mir Abends noch schnell ein Motivationsschreiben aus den Fingern saugen – mal abgesehen von sämtlichen anderen Formularen, die ich ausfüllen müsste (z.B. alle meine Kurse ins Englische übersetzten. Titel wie „Die Entwicklung des deutschen Wohlfahrtsstaates im internationalen Vergleich“.). Letztlich habe ich es alles noch pünktlich geschafft, aber stressig war es trotzdem. Denn am Donnerstag stand ja die Statistik-Klausur an, für die ich eigentlich hätte lernen müssen. Glücklicherweise ist die, gefühlsmäßig, ganz gut gelaufen.

Und heute? Eigentlich wollte ich für die anstehende Soziologie Klausur am Dienstag lernen – denn das habe ich noch bitter nötig! Aber während ich zur ersten Theorie Notizen geschrieben habe, ist mir eingefallen, dass ich ja noch das Bad putzen wollte – und das hat mir einfach keine Ruhe mehr gelassen. Also habe ich das Bad geputzt und danach die ganze Wohnung gesaugt & gewischt. In meinem Zimmer alles entstaubt und letztlich sogar noch etwas umgeräumt – und schließlich auch noch die Küche geputzt. Es ist wirklich wahr – in der Klausuren-Phase macht man alles, außer lernen. Soviel habe ich noch nie an einem Tag geputzt! Aber vielleicht ist das auch ganz gut – ich habe am nächsten Mittwoch Geburtstag und meine Eltern haben sich schon angekündigt. Jetzt kann meine Mama wenigstens nicht meckern, weil ja angeblich alles so staubig ist.
Wie ich die verlorene Lernzeit aufholen werde, weiß ich noch nicht genau. Zur Not lege ich heute Nacht eine kleine Nachtschicht ein.

Neue Bücher der Woche:

Crossed – Ally Condie
Einmal ist keinmal – Janet Evanovich

 

Neue E-Books der Woche:

First Frost -  Jennifer Estep
Touch of Frost -  Jennifer Estep
Kiss of Frost – Jennifer Estep
Destined – Jessie Harrell

Diese Woche gelesen:

First Frost – Jennifer Estep (Prequel Shortstory): 27 Seiten
Touch of Frost – Jennifer Estep: 359Seiten
Kiss of Frost – Jennifer Estep: 336 Seiten

Ich lese gerade

oder wohl besser „immer noch“ – nachdem ich immer wieder andere Bücher dazwischen schiebe:

Tote lügen nicht – Kathy Reichs
Der Fall Jane Eyre – Jasper Ffrode

… ich hoffe, dass ich beides in der kommenden Woche lesen werde. Dienstag ist meine letzte Klausur für dieses Semester und dann stürze ich mich ins Vergnügen! Es warten genug Bücher auf meinem SuB! Ich denke darüber nach, mir eine „SuB-Abbau-Liste“ für die Vorlesungsfreiezeit zu schreiben – mal sehen was sich da machen lässt. Ich hab derzeit so viele Bücher, die ich einfach alle sofort kaufen und lesen will – da steht der SuB irgendwie im Hintergrund.

Eine Rezension zu „Touch of Frost“ wird hoffentlich bis nächsten Freitag folgen – jetzt muss ich mich allerdings erst einmal um Bourdieu, Foucault, Laclau & Co. kümmern. Wir haben eine Verabredung am Dienstag und die soll bitte gut laufen ;-)

lit.Cologne 2012

23 Jan

Ich dachte, ich schreibe mal einen Post zur lit.Cologne, da ich mir gerade ein Ticket gekauft habe. Ich werde am 24.03. zur Lesung von Cassandra Clare gehen und freue mich schon unglaublich darauf! Derzeit bin ich mir noch nicht ganz sicher, wie ich all meine Bücher mit bekomme (in der Hoffnung, dass sie die dann signiert) – das sind nämlich eine ganze Menge und ich glaube nicht, dass die anderen Leute es so toll finden würden, wenn ich mit meinen englischen UND deutschen Aussagen von The Mortal Instruments (wären insgesamt 8 Bücher) und The Infernal Devices (nur 3 Bücher) ankommen würde – vorallem müsste ich dann 11 Bücher mitschleppen. Aber darum geht’s hier ja gar nicht.

An der Lit Cologne nehmen so viele tolle Autoren teil und ich hätte mir gerne noch andere angehört (Eoin Colfer oder Tess Gerritsen zB), aber ich wohne ja nicht in Köln, sondern in Hamburg und meine Schwester (die in Köln wohnt) würde sich reichlich bedanken, wenn ich es mir einfach mal für 10 Tage bei ihr gemütlich mache :D Also bleibt mir nur das eine Wochenende – vielleicht besorge ich mir spontan noch ein paar andere Karten. Preislich kann man da ja wirklich nichts sagen, C. Clare kostet gerade mal 5,50€.

Ist noch jemand da? Zu wem geht ihr?

Informationen zur diesjährigen Lit.Cologne gibt’s hier: Klick

Aktion: Welttag des Buches: „Lesefreunde“

23 Jan

Auf lovelybooks bin ich gerade über einen Beitrag zur der Aktion „Welttag des Buches“ gestolpert und muss jetzt einfach davon berichten, denn ich finde, dass es eine wirklich tolle Aktion ist!

 

Die Freude und die Lust am Lesen millionenfach teilen – das ist das Ziel der „Lesefreunde“, einer Aktion, die jetzt erstmalig gemeinsam von der Stiftung Lesen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und deutschen Buchverlagen initiiert wurde. Die Idee: 33.333 Lese-Fans registrieren sich hier online bei der Aktion „Lesefreunde“ und wählen aus einer Liste von 25 Büchern einen Titel, den sie verschenken möchten. Jeder Schenker erhält dann ein Paket mit 30 Exemplaren des von ihm gewählten Titels. Die Auswahl umfasst Lese-Spaß mit seinen vielfältigen Seiten. Die Buchtitel werden kostenlos von den beteiligten Verlagen zur Verfügung gestellt.

Die Buch-Schenker können im Zeitraum von Anfang bis Mitte März wählen, in welcher nahegelegenen Buchhandlung oder Bibliothek sie ihr Paket abholen. Und dann geht es los: Geben Sie als Buch-Schenker ihre Leidenschaft fürs Lesen an Menschen weiter – gerade an die, die wenig, selten oder gar nicht lesen.

„Lesefreunde“ will Menschen bewegen, ihr Lesevergnügen zu teilen und weiter zu verbreiten. Zugleich soll mit dem Buchgeschenk eine Einladung ausgesprochen werden, das Erlebnis Lesen für sich neu oder wieder zu entdecken. „Lesen ist ein einzigartiges, inspirierendes Erlebnis. Wir wollen Menschen die Lust am Lesen vermitteln. Der Welttag des Buches ist eine ideale Gelegenheit, um den Spaß am Lesen mit anderen zu teilen. Die Aktion ‚Lesefreunde‘ ist damit Teil einer internationalen Lesebewegung, die 2012 auch in den USA und Großbritannien gefeiert wird“, erklärt Dr. Joerg Pfuhl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lesen.

Ich finde die Aktion super und habe mich schon angemeldet. Wenn ihr mehr erfahren wollt und euch ebenfalls regestrieren möchtet, dann besucht direkt die Homepage Welttag des Buches. Nutzt die Chance. Verschenkt ein tolles Buch. Bringt Leute zum Lesen!

Rezension: Providence von Jamie McGuire

21 Jan

Inhalt

In the old world shadows of Providence, Rhode Island, Nina Grey finds herself the center of a war between Hell and Earth.

Struggling with her father’s recent death, Nina meets Jared Ryel by chance…or so she believes. Although his stunning good looks and mysterious talents are a welcome distraction, it soon becomes clear that Jared knows more about Nina than even her friends at Brown University. When questions outnumber answers, Jared risks everything to keep the woman he was born to save—by sharing the secret he was sworn to protect.

When her father’s former associates begin following her in the dark, Nina learns that her father is not the man she thought he was, but a thief who stole from demons. Searching for the truth behind her father’s death, Nina stumbles upon something she never expected

Meinung 

Eine weitere (so gut wie) schlaflose Nacht, danke Jamie McGuire!

Ich gestehe, Beautiful Disaster hat mich neugierig gemacht auf mehr! Also habe ich mal geschaut, was Jamie McGuire sonst noch im Angebot hat – und tadaa – es gibt tatsächlich noch weitere Bücher von ihr (die ich, wie ich erstaunt feststellen musste, schon auf meinem Kindle hatte und völlig vergessen hatte – als ich sie runtergeladen habe, haben sie nur 0,89€ gekostet, heute kosten sie ca. 2,50€ – ist das ein Zeichen für die steigende Beliebtheit?). Die Providence Reihe ist leider nur als E-Book Version zu haben (anders als BD), was ich persönlich sehr schade finde. Wie ich bereits in einem Post über meine Hass-Liebe zum Kindle geschrieben habe, finde ich diesen Trend nicht sehr erstrebenswert! Bücher gehören gedruckt, nicht bloß online!

Aber zum Thema: Providence. Nach Beautiful Disaster bin ich mit gewissen Erwartungen an das Buch ran gegangen und ich bin mir nicht ganz sicher,  ob es diese erfüllt hat. Keine Frage, das Buch ist spannend, mitreißend und gefühlvoll, aber es hat mich leider ein bisschen an Twilight erinnert (obwohl es keine Vampire oder Werwölfe gibt).

Das Buch fängt schon relativ dunkel an, mit dem Tod von Ninas Vater Jack:

Erster Absatz:

„The average daughter respects her father. She might regard him as her hero, or she may place him so high on a pedestal that no object of her affection could ever compare. To me, my father deserved more than respect, or loyalty, or even love. I had a reverence for him. He was more than Superman; he was God.
One of my earliest memories was of two men cowering in my father’s office as he spoke words I didn’t understand. His verdict was always final and never argued with. Not even death could touch him.
When I answered my phone on December fourteenth that reality came to an end.“

Am Tag seiner Beerdigung trifft Nina das erste Mal auf Jared und beginnt danach immer öfter ihm (anfangs noch) scheinbar zufällig über den Weg zu laufen. Mit der Zeit wird aber deutlich, dass ihre Zusammentreffen alles andere als zufällig sind und man bekommt schon fast das Gefühl, dass Jared eine Art Stalker ist. Er ist, würde ich sagen, eine Mischung aus Hush Hush’s Patch und Twilight’s Edward. Wunderschön, gefährlich, dunkel, mit echten Stimmungsproblemen, aber irgendwie ist er dann doch anders. Ich will wirklich nicht viel mehr über ihn verraten, denn ich denke, dass würde dem Buch irgendwie die Magie nehmen. Soviel sei aber gesagt, er ist wirklich kein Stalker. Und auf eine völlig übertriebene Art und Weise, ist der Grund warum er soviel über Nina weiß und immer überall auftaucht, wenn sie in Gefahr ist, unglaublich romantisch – und ist in gewisser Weise auch ein Zeugnis für die Liebe von Ninas Vater Jack, denn letztlich ist er der Auslöser für alles was in Providence passiert.

Auch zu Nina möchte ich eigentlich nicht viel sagen, da ich sonst zu viel verraten würde. Ich finde es gut, dass die Inhaltsangabe dieses Mal nicht ganz so viel vorab verrät und das möchte ich nicht durch meine Erzählungen kaputt machen. Nur so viel: Nina ist keine Bella. Sie verliebt sich in Jared und ja, ihre Beziehung ist extrem, aber ähnlich wie Abby aus Beautiful Disaster weiß Nina was sie will und lässt sich von Jared nichts aufdrängen.

Natürlich liegt ein Vergleich zu Beautiful Disaster nah und ich denke, dass er auch angebracht ist. Beim Lesen war es eindeutig, dass es sich um ein und die selbe Autorin handelt. Nicht nur in ihrem Schreibstil, was ja nur natürlich ist, sondern gewisser Weise auch im Ablauf der Dinge.  Das ist nicht wirklich schlimm – die wenigsten werden ihre Bücher so schnell nach einander lesen & wenn mehr als eine Woche vergangen wäre, wären mir diese Ähnlichkeiten sicher gar nicht so sehr aufgefallen.

Fazit

Providence hat Schwächen, besonders der anfangs so aufdringliche Verdacht, dass es sich um Twilight #2 handelt – aber seien wir ehrlich, die meisten Paranormal Romance YA Bücher müssen sich diesen Vorwurf gefallen lassen. Je weiter die Geschichte aber voran geht, desto eigenständiger wird sie und löst sich spätestens wenn Jareds Karten auf den Tisch kommen, von Twilight ab.
Ich habe Beautiful Disaster 4/5 Punkten gegeben. Providence hat mir zwar auch gut gefallen, aber im Vergleich zu BD hinkt es doch ein wenig – vielleicht auch, weil es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt. Ich werde jeden falls weiter lesen, denn die Geschichte von Nina und Jared hat mich gepackt und wird mich wohl nicht los lassen, bis das Ende erreicht ist.

3/5

mit der guten Chance sich durch Teil 2 „Requiem“ weiter nach hoch zu arbeiten!

Informationen zum Buch:
- nur als E-Book erhältlich
ASIN: B004JKMT2Y
Kindle-Edition: 2,68€ | 326 Seiten

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Rezension: Beautiful Disaster von Jamie McGuire

20 Jan

Klappentext

The new Abby Abernathy is a good girl. She doesn’t drink or swear, and she has the appropriate percentage of cardigans in her wardrobe. Abby believes she has enough distance between her and the darkness of her past, but when she arrives at college with her best friend America, her path to a new beginning is quickly challenged by Eastern University’s Walking One-Night Stand.

Travis Maddox, lean, cut, and covered in tattoos, is exactly what Abby needs–and wants–to avoid. He spends his nights winning money in a floating fight ring, and his days as the charming college co-ed. Intrigued by Abby’s resistance to his charms, Travis tricks her into his daily life with a simple bet. If he loses, he must remain abstinent for a month. If Abby loses, she must live in Travis’ apartment for the same amount of time. Either way, Travis has no idea that he has met his match.

Meinung

Wie ich schon in meinem letzten „Dies, Das & Jenes“ Post erwähnt habe, bin ich ganz zufällig auf „Beautiful Disaster“ gestoßen. Mir wurde von Amazon eine Kindle-Leseprobe für „Beautiful Disaster“ von Jamie McGuire empfohlen (was ich ganz nebenbei eine tolle Idee finde! Ich lese so ungern lange Leseproben am PC – das ist zum Einen immer anstrengend für die Augen und zum Anderen nervt mich das „Rumscrollen“ – aber dadurch, dass inzwischen für viele Bücher E-Book Leseproben angeboten werden, kann man sich diese einfach runterladen und ganz gemütlich auf dem Sofa/ im Bett/ wo immer man gerne liest lesen, ohne den Laptop auf dem Schoß rumzuwälzen). Ich wollte mir eigentlich nur kurz die Leseprobe durchlesen um einen Eindruck zu bekommen und vielleicht ein weiteres Buch auf meinen Wunschzettel zu packen, aber als die Leseprobe zu Ende war, konnte ich nicht einfach aufhören. Das Buch hatte mich schlichtweg gepackt und ich wollte – musste! – einfach nur wissen wie es zwischen Abby und Travis weitergehen würde. Also habe ich mir das Buch runtergeladen (es kostet auch nur ca. 2,50€, das hat die Entscheidung natürlich zusätzlich vereinfacht) und die ganze Nacht gelesen. Als ich mit der LP anfing, war es schon fast ein Uhr und als ich schließlich gegen halb sechs aufgehört habe zu lesen (weil ich einfach zu müde wurde), hatte ich um die 250 Seiten gelesen und konnte mich nur schwer losreißen – die letzten 100 Seiten habe ich dann aber am nächsten Mittag direkt gelesen. Hätte ich nicht um 10h beim Sport sein müssen, hätte ich diese letzten Seiten sicher auch noch gelesen – aber ein paar Stunden Schlaf mussten einfach sein. Jetzt Sabbel  ich hier die ganze Zeit uninteressante Dinge, kommen wir lieber zum wichtigen Teil: warum hat mir Beautiful Disaster so gut gefallen?

Vielleicht lag es daran, dass ich ohne besondere Erwartungen an die Geschichte ran gegangen bin – man weiß ja eigentlich ohnehin schon wo diese Geschichte hingeht und wie sie enden wird. Kennen lernen, verlieben, kurz vor Schluss ein bisschen Drama, schließlich Happy End. Das Übliche halt. Leider – bzw. eigentlich glücklicherweise – fällt Beautiful Disaster nicht ganz in dieses Schema. Der Titel ist wirklich unglaublich passend für dieses Buch. Die Beziehung zwischen Abby und Travis ist ein einziges Disaster.

Travis, der unberechenbare Bad-Boy, der ein unglaublich facettenreicher, tätowierter Motorradfahrer ist: Auf der einen Seite, schläft er jede Nacht mit einem anderen Mädchen und verdient sich sein Geld mit illegalen Wettkämpfen. Auf der anderen Seite, ist er wirklich intelligent und einer der besten Studenten. Sein Spitzname bei Kämpfen ist berechtigterweise Travis ‘Mad Dog’ Maddox.
Travis ist kein perfekter Freund. Er ist besitzergreifend, eifersüchtig, aufbrausend – einfach unberechenbar. Normalerweise ist es ja das Mädchen, dass sich zuerst „Hals-über-Kopf“ in den bösen Jungen verliebt, ihn retten will und sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen kann. Beautiful Disaster dreht das ganze um. Zwar liebt Abby Travis, aber Travis bringt das Ganze auf eine völlig neue Ebene – was jedoch nicht nur positive Auswirkungen auf die Beziehung der beiden hat.

Abby, das Mädchen, dass man als Leser nicht so ganz einordnen kann, dass von den anderen Charakteren aber eindeutig als braves Mädchen gesehen wird: Genau das ist aber auch das schöne an Abby. Sie hat eine Vergangenheit – und das war wirklich mal eine Story, die mich völlig überrascht hat! – und versucht sich von ihrem Elternhaus und ihrem alten Leben zu lösen. Wir als Leser bekommen zwar immer wieder Tipps (z.B. wenn Abby mit ihrer besten Freundin Amerika redet), dass es etwas gibt, erfahren aber erst was es ist, wenn es Travis ebenfalls erfährt. Während sich Travis sicher ist, dass ihre Beziehung sein soll, ist sich Abby darüber nie ganz im Klaren. Wie bereits gesagt, ist es in diesem Fall nicht das Mädchen, dass wirklich alles tun würde. Abby weiß genau, wie weit sie bereit ist zu gehen. Das macht sie für mich auch zu einem wirklich sympathischen Charakter. Sie verliert nicht komplett ihren Kopf und lässt sich von Travis nichts gefallen. Die beiden sind komplette Gegensätze und beide irgendwie verkorkst. Ihre Beziehung ist ein ewiges Auf und Ab, mit vielen unerwarteten Wendungen und einer großen Portion Drama! Das Ende hat mich persönlich völlig überrascht. Rückblickend muss ich aber sagen, dass es genau das richtige gewesen ist – sehr extrem, wie das ganze Buch.

Fazit

Mir hat Beautiful Disaster unglaublich gut gefallen. Es ist nicht das perfekte Buch, stellenweise ist alles ein bisschen überladen und grenzwertig, aber das alles machen Abby und Travis wieder gut. Die beiden sind tolle Charaktere, komplex und unvorhersehbar. Als Leser wird man immer wieder von den beiden überrascht. Ich habe selten so viele verschiedene Gefühle beim Lesen eines 350 Seiten-Buchs empfunden: ich war wütend, genervt, glücklich, überrascht, zufrieden.. man kann es nicht in Worte fassen. Das Buch war eine Reise & ich kann nur jedem empfehlen, diese Reise einmal anzutreten!

4/5

Ich werde mir bei Gelegenheit auch das Taschenbuch kaufen, denn dieses Buch will ich in meinem Regal stehen haben!

Informationen zum Buch
ISBN: 978-1-466-40188-4 (Taschenbuch)
Verlag: Createspace (03. Oktober 2011)
362 Seiten
Taschenbuch: 13,99€;   Kindle Edition: 2,45€

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Dies und Das und Jenes.

16 Jan

Heute ist der 16. Januar? Wann ist das passiert? ..meine Güte, was rennt die Zeit schon wieder.

Wie zu erwarten, komme ich z.Z. nur sehr wenig zum Lesen (und somit noch weniger zum Bloggen), weil die Uni bekanntlich wieder angefangen hat (ich weiß auch nicht, warum sie das tut.). Und da nun einmal Januar ist, heißt das eigentlich nur eins: Lernen. Noch ist zwar nicht so viel los (morgen das Abschluss-Essay für einen „Written Expression A: Reading“ – also nichts dramatisches und Samstag das Abschluss-Essay für „Written Expression B: Writing“  - aber für Aufsätze dieser Art kann man ja nicht lernen), aber ab nächsten Montag stehen dann Klausuren an – vier sicher und eine optional. Und das heißt leider wirklich viel lernen, denn eine dieser Klausuren hört auf den schönen Namen „Statistik für Sozialwissenschaftler“ – was nebenbei die Klausur mit der höchsten Durchfallquote (und für viele ein Grund das Soziologie- oder Politikstudium abzubrechen) ist. Optimistische Aussichten, also.

Ein bisschen bin ich dann aber in der vergangenen Woche doch zum Lesen gekommen – und das wohl bemerkt eigentlich völlig unbeabsichtigt. Während ich so auf Amazon rumlungerte (was eigentlich jeden Tag passiert und meinen Wunschzettel dort stetig zum Wachsen verhilft), wurde mir eine Kindle-Leseprobe für „Beautiful Disaster“ von Jamie McGuire empfohlen – es war noch nicht so spät, es klang ganz nett und ich dachte mir „na gut, dann liest du dir die jetzt mal durch“. Also schnell aufs Kindle geladen und mit lesen angefangen – und als sie zu Ende war, direkt das ganze Buch runtergeladen und weiter gelesen – so ziemlich die ganze Nacht (was okay war, weil ich am nächsten Tag keine Uni hatte (bloß um 10h eine Verabredung zum Sport)). Dazu folgt auf jeden Fall noch eine Rezension, weil mich das Buch wirklich überrascht hat! Aber ich will hier jetzt nicht zu viel sagen.

Ansonsten lese ich immer noch „Tote lügen nicht“ von Kathy Reichs. Da komme ich aber irgendwie nur in der S-Bahn zur Uni zu und da habe ich immer nur 10Minuten Zeit. Es geht also vorwärts, aber langsam. Vielleicht schaff ich es gleich noch ein paar Seiten zu lesen. Ich habe knapp 200 Seiten gelesen, was ca. 1/3 entspricht.

Ich beruhige mein Gewissen damit, dass Beautiful Disaster ja  um die 350 Seiten hat und ich somit wenigstens ein bisschen was gelesen habe, letzte Woche. Mein Ziel ist es, trotz aufkommendem Klausurenstress, „Tote lügen nicht“ noch diese Woche fertig zu lesen!

Ganz anderes Thema: sicher kennen die meisten von euch „Sherlock“ von BBC? Seit Neujahr läuft ja nun die 2. Staffel bei unseren britischen Nachbarn und, auf Grund meiner Vernarrtheit (um nicht zu sagen Besessenheit) mit dieser Serie, habe ich sie natürlich alle immer online gesehen. Gestern lief jetzt das Finale, die 3. Folge, „The Reichenbach Fall“ – und ich bin völlig geflasht von dem Ende. Es ist gemein und fies und einfach unfair (entschuldigt diesen Anfall kindischer Sturheit), dass sie so aufgehört haben! Gemein. Gemein. Gemein. Wer sie noch nicht gesehen hat, sollte schnellst möglich machen! Denn, obwohl sie wirklich wirklich gemein ist ( ;-) ), ist sie auch wieder unglaublich gut! Ich bin immer wieder begeistert von dieser Serie und hoffe, dass es bis zur 3. Staffel nicht wieder 2 Jahre vergehen (obwohl das sehr wahrscheinlich ist, da die Darsteller von Holmes & Watson ja beide an „Der Hobbit“ mitarbeiten – btw wuhu! Ich freu’ mich auf die Filme!).

Genug Gequatsche von meiner Seite! Ich werde noch ein paar Seiten lesen & melde mich im Verlauf der Woche mit meiner Rezension zu „Beautiful Disaster“.

Rezension: Wicked: Witch & Curse von N. Holder & D. Viguié

8 Jan

Klappentext

Holly Cathers’s world shatters when her parents are killed in a terrible accident. Wrenched from her home in San Francisco, she is sent to live with her relatives, Aunt Marie-Claire and her twin cousins, Amanda and Nicole.
In her new home, Holly’s sorrow and grief soon give way to bewilderment at the strange incidents going on around her. Such as how any wish she whispers to her cat seems to come true. Or the way a friend is injured after a freak attack from a vicious falcon. And there’s the undeniable, magnetic attraction to a boy Holly barely knows.
Holly, Amanda and Nicole are about to be launched into a dark legacy of witches, secrets and alliances, where ancient magical yield dangerous results. The girls will assume their roles in an intergenerational feud beyond their wildest imaginations … And in doing so, will attempt to fullfill their shared destiny.

Meinung

Zwei in einem, so kommt Wicked: Witch & Curse von Nancy Holder und Debbie Viguie daher.  Um größer Spoiler zu vermeiden, werde ich nur kurz auf das erste Buch „Witch“ eingehen, denn meine Meinung hat sich beim Lesen des 2. Buchs (bzw. der 2. Hälfte des „Buchs“) nicht wirklich geändert.

Holly, ein eigentlich ganz normales Mädchen, ist ein anfangs durchaus sympathischer Hauptcharakter. Während sie mit ihren Eltern und ihrer besten Freundin Tina im Sommerurlaub auf einer Mountain Rafting Tour ist, passiert ein schrecklicher Unfall – mit Holly als einzige Überlebende.  Darauf hin zieht sie zu ihrer Tante Marie-Claire nach Seattle, eine Tante die sie noch nie zuvor gesehen hat. Und dann gerät auch schon alles außer Kontrolle. Leider nicht nur in Hollys Leben, sondern auch die Geschichte als ganzes. Holly hat wirre Träume, fühlt sich von zu einem fremden Jungen (Jerad) hingezogen – und das ist noch freundlich ausgedrückt -, hat zwei Cousinen, deren Beziehung man nur als schwammig bezeichnen kann und das Verhalten ihrer Tante setzt dem Ganzen quasi das Krönchen auf. Aber lieber der Reihe nach.

Die Träume: Richtig Sinn ergeben haben die für mich erst ziemlich am Ende des Buchs. Eigentlich ist sowas ja ganz gut und hält die Spannung aufrecht, aber im Fall von Wicked fand ich sie einfach nur irritierend, nervig und unpassend. Ihre Träume sind eine Art Flashback, wodurch Holly langsam die Geschichte ihrer Familie und den Ursprung einer Familienfehde  in Erfahrung bringt. Prinzipiell eine gute Idee, leider wird sie aber schlecht umgesetzt. Man wird mitten in ein Geschehen reingeworfen, das weder für Holly, noch den Leser selbst Sinn ergibt – und leider bleibt das auch bis zum Ende vom 1. Buch so. Einige Zusammenhänge sind mir immer noch schleierhaft und ich bin der festen Überzeugung, dass man mindestens 30% der Träume hätte streichen können!

Der mysteriöse Junge: es muss ihn geben, natürlich! Nur leider ist Jerad „Jer“ nicht sehr mysteriös und geheimnisvoll. Ich hatte keinerlei Interesse daran, mehr über ihn zu erfahren. Die Beziehung der beiden ist, in meinen Augen, übereilt. Es gibt keine Entwicklung, da die Anziehungskraft der beiden ein Geheimnis der Vergangenheit ist und so sehen sie sich und zack, sind sie irgendwie irgendwas. Was ein weiteres Problem ist. Die beiden sehen sich nie (im ganzen Buch vielleicht 5x?!), sie kennen sich nicht und trotzdem lieben sie sich? Auch wenn das alles einen Grund hat, den man dann nach und nach in den Flashbacks erforscht, ist es einfach zu unglaubwürdig, zu steif und hastig. Es fehlt einfach die Magie!

Die Cousinen: Amanda und Nicole sind Zwillinge, aber Grund verschieden. Das Problem ist, dass ihre Beziehung einfach nur merkwürdig ist. Ich habe zwei Schwestern und dass man sich gegenseitig aufzieht und auch mal ärgert ist ja völlig normal, weil wir Schwestern sind. Es ist ein Teil der Beziehung, Geschwisterliebe eben. Aber Amanda und Nicole? Im einen Moment sind sie die besten Freundinnen, reden über Jungs und gucken zusammen mit Holly Filme. Im nächsten Moment lästern sie übereinander und tun so als würde die andere nicht existieren. Nicole ist das beliebte High School Mädchen mit Schauspiel-Ambitionen und Amanda ist die Stille, die sich von ihrer Mutter benachteiligt fühlt. Irgendwie war mir allein das schon zu klischeehaft, aber dann auch noch dieses Verhalten … ein Bsp. sie wollen ins gleiche Lokal und Nicole kann Amanda und Holly nicht mitnehmen, weil sie nicht cool genug sind – am Abend vorher lag sie aber noch zusammen mit den beiden vorm Fernseher und hat sich normal verhalten. Was soll diese Kluft? Amanda ist mit ihrer puren Eifersucht und ihrem Selbstmitleid als „ungeliebte“ Tochter aber auch nicht besser. Vielleicht liegt es daran, dass ich selber Schwestern habe und ich weiß, dass wir uns niemals so den anderen gegenüber benehmen würden. Aber leider halte ich die ganze Beziehung zwischen Nicole und Amanda für schlecht dargestellt und auch in diesem Fall völlig unglaubwürdig und nach dem Motto „wir nehmen jedes Klischee mit, das geht“.

Die Tante: Nun, die ist eine Geschichte für sich und ich will gar nicht viel dazu sagen, denn das würde zu viele Spoiler beinhalten. Ich würde sie fast als glaubwürdigsten Charakter bezeichnen, aber leider ist auch sie, in meinen Augen, völlig unsympathisch.

Fazit

Es wird niemanden überraschen, dass ich im Endeffekt nicht viel Gutes über „Wicked: Witch & Curse“ zu sagen habe. Es ist wirklich schade, dass die Erzählung so hinkt – denn der Plot ist im Prinzip gar nicht schlecht. Es gibt viele Geheimnisse und so viel zu entdecken in Hollys Welt, aber leider wurde mir durch die schwache Erzählform die Lust dazu genommen. Ich kann leider auch nicht behaupten, dass es im 2. Teil besser wurde (was ja häufig der Fall ist, wenn Teil 1 lediglich als Einleitung gedacht war). Es ist einfach alles ein bisschen „wischiwaschi“ und ohne glaubhafte Entwicklung. Holly verändert sich zwar beachtlich zum Ende von Teil 2 hin, aber auch diese Entwicklung kam mir persönlich viel zu gezwungen vor. Da kann ich nur eins sagen: schade! Es hätte so schön werden können. Ich denke nicht, dass ich die übrigen Teile noch lesen werden. Da mir die Geschichte an sich gefallen hat & es mehr an der Erzählweise lag, gebe ich „Wicked“ nicht die schlechteste Note – und vielleicht gefällt es euch ja besser als mir. Die Erzählweise ist ja auch Geschmackssache.

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„Greenhouse Scene“ aus City of Bones (Jace PoV)

8 Jan

Clary hat das „Tournament of Heroines“ auf der Seite YA Sisterhood gewonnen & wie versprochen, hat Cassandra Clare dafür den ersten Kuss zwischen Jace und Clary aus Jace’ Sicht geschrieben. Das Ganze ist jetzt auch online (leider, wie immer, nur auf Englisch), aber es lohnt sich! Wer „City of Bones“ noch nicht gelesen, sollte das wohl auch eher noch nicht lesen – sonst würdet ihr euch eine schöne Überraschung vermiesen ;-)

Ich persönliche liebe es ja, wenn Autoren solche Szenen Jahre nach der eigentlichen Veröffentlichung zur Verfügung stellen. Wenn man schon weiß, wie es weiter gehen wird und was alles noch passieren wird, liest man sowas ja auch ganz anders. Erinnert sich noch jemand an die Kurzgeschichte über James und Sirius, die J.K. Rowling vor einigen Jahren für eine Wohltätigkeitsaktion geschrieben hat? Ich liebe die Rumtreiber & deshalb hab ich mich damals unglaublich darüber gefreut – man lernt soviel was man vorher nicht wusste! Es sind die kleinen Details, die so viel ausmachen. Auch deshalb lese ich so gerne diese frühen Szenen aus Jace Perspektive; zu wissen, was er dabei gedacht und gefühlt hat ist eine tolle Ergänzung und rundet seinen Charakter einfach noch ein bisschen mehr ab.

Aber genug Gebrabbel darüber, hier geht’s zur Szene: Jace PoV. Enjoy ;-)

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Sonstiges am Samstag

7 Jan

Anstatt, wie geplant, mein Review zu „Wicked“ zu schreiben, habe ich den Tag damit verbracht meinem Kindle eine Hülle zu basteln/nähen – bei Amazon hätte ich bisher noch keine gesehen, die mich so sehr angesprochen hat, dass ich 30/40€ dafür ausgeben will. Deshalb, quasi als Notlösung, habe ich selbst eine gemacht. Die ist aber noch nicht ganz fertig, weil ich noch ein paar kleine Details hinzufügen möchte… Aber dafür müsste ich in den Bastelladen und bei dem Wetter reizt mich das nicht so.
So sieht sie jeden falls bis jetzt aus:

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